Gold-Silber Wertverhältnis

 

GoldSilber

Wenn man feststellen möchte, ob das heutige Wertverhältnis zwischen den Edelmetallen realistisch ist, kann man auf historische Fakten zurückgreifen. Noch um 1900 war das Münzgeld in den meisten Staaten das wert, was draufstand. Durch gesetzliche Regelungen war der Feingehalt der Münzen exakt festgelegt. Also sehen wir uns das mal an: Weiterlesen

Wem gehört mein Geld

Wem gehört mein Geld?

Eine einfache Frage wie es scheint. Die Ereignisse rund um Zypern haben jedoch gezeigt, dass die naheliegende Antwort „mir“ nicht unbedingt stimmt. Gut, die paar Euro, die ich im Portemonnaie mit mir herumtrage gehören mir und ich kann darüber frei verfügen. Ein 100-Euro-Schein lässt sich in ein oder zwei Pullover oder auch 72 Nutella-Gläser eintauschen. Weiterlesen

Staatsverschuldung

Die Schulden eines Staates steigen, wenn er mehr ausgibt als er einnimmt. Die Differenz muss er sich leihen von jemandem, der Geld hat und bereit ist, es ihm zu geben. Die Schulden des Staates entstehen also dadurch, dass die jeweilige Regierung nicht bereit oder in der Lage ist, das Geld, das sie ausgeben möchte, jetzt von den Steuerzahlern einzufordern. Da man als Politiker eher gewählt wird, wenn man Geld zu verteilen hat als für höhere Steuern einzutreten, wirken zwei entgegengesetzte Gründe jeweils in Richtung höhere Staatsschulden. Shit. Weiterlesen

Was man mit 470 Milliarden macht

Hat doch im Dezember die Europäische Zentralbank den Geschäftsbanken unbegrenzt Geld zu einem Zinssatz von 1% fest auf drei Jahre angeboten.

Haben doch die Geschäftsbanken erfreut zugelangt und etwa 470 Milliarden Euro abgerufen. Und was machen Sie nun damit? Geben sie der Realwirtschaft vermehrt Kredite? Helfen sie sich untereinander mit kurzfristigen Darlehen aus?

Nö.

Sie parken über Nacht (Stand: 8. Januar 2012) 468 Milliarden Euro bei der Europäischen Zentralbank  zu einem Zinssatz von 0,5%.

So ist ihr Geld sicher, sicher ist aber auch der Verlust. Verleih an eine andere Geschäftsbank scheint nicht in Frage zu kommen. Man sieht, wie weit das Misstrauen der Banken untereinander gediehen ist. Trauen Sie sich gegenseitig nicht, weil sie wissen, was sie jeweils selbst tun?

Zukunft schlägt Vergangenheit

Legt man Geld in Aktien an, ist einer der häufigsten Fehler, dass man Aktien, mit denen man bereits heftige Verluste gemacht hat, ungern verkauft. Wer realisiert schon gern einen Verlust und gibt damit außerdem zu, dass er sich bei der Kaufentscheidung geirrt hat.

Aber: Entscheidend dafür, ob man eine Aktie im Depot lässt oder abstösst, ist doch in Wirklichkeit nur die Erwartung an die Zukunft. Wird die entsprechende Gesellschaft erfolgreich sein und Gewinne machen? Wird der Aktienkurs wieder steigen? Oder ist das Gegenteil der Fall?

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Du bist keine Bank

Nehmen wir an, dein Freund, Bekannter, Nachbar ist vorübergehend klamm, du leihst ihm Geld. Vielleicht machst du einen Vertrag mit ihm, vielleicht nimmst du Zinsen, vielleicht hoffst du, das Geld nach und nach wiederzubekommen. Kann ja klappen. Aber das Geld, das du ihm gibst, ist bei dir weg. Die Gesamtsumme, über die ihr beide zusammen verfügt, hat sich nicht geändert. Die Geldmenge bleibt gleich. Weil du keine Bank bist. Weiterlesen

Geld arbeitet nicht

Oft hört man den Satz „Ich lasse mein Geld arbeiten“.

Dies ist natürlich streng genommen totaler Unsinn. Nicht das Geld arbeitet, sondern das angelegte Geld ist an jemanden verliehen, der es als Kapital einsetzt und damit Werte schaffen lässt. Gearbeitet wird dabei immer von Menschen (mithilfe von Maschinen).

Das Geld, das man auf der Bank liegen hat, ist von der Bank verliehen (hoffentlich an zahlungskräftige und willige Schuldner). Das Geld, das in eine Lebensversicherung eingezahlt wird, wird von dieser ebenso verliehen.

Das Geld, das in Aktien angelegt ist, wirft nur dann etwas ab, wenn die enstprechende Aktiengesellschaft erfolgreich arbeitet.

Der Ertrag, den man sich für seine Geldanlage erhofft oder der einem als Zins zugesagt ist, wird nur eintreffen, wenn die mit dem Geld angestoßenen wirtschaftlichen Prozesse erfolgreich sind.

 

Aktien sind Sachwerte

Beim Kauf von Aktien erwirbt man Anteile an der entsprechenden Firma. Nicht in der Form, dass man z.B. seine VW-Aktie gegen meinetwegen den linken Unterarm eines Schweißroboters an der Fertigungsstraße des VW Golf tauschen könnte. Aber man ist Teilhaber des VW-Konzerns. Geht der VW-Konzern unter, schuldet er einem nichts.

Gewinne, die man mit Aktien macht, beruhen im Kern immer darauf, dass die Firma, an der man beteiligt ist, produktiv arbeitet und Überschüsse erwirtschaftet. Aus diesen Überschüssen kann eine Dividende gezahlt werden.

Man kann auch mit Aktien Geld verdienen, indem man auf Kurssteigerungen wartet und dann teurer verkauft als man eingekauft hat. Ein solcher Verkauf bedeutet aber immer, dass man an der Börse jemanden finden muss, der die Aktie zu diesem höheren Preis haben möchte. Jemanden also, der zu dem Zeitpunkt die Aktie als besser einschätzt als man selbst.

Hallo Welt

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Sieht man sich die derzeitige krisenhafte Entwicklung des westlichen wirtschaftlichen Systems an, fällt auf, das das Geld dabei eine herausragende Rolle spielt. Gleichzeitig ist es so, dass eben über dieses Geld und darüber, wie das Geld-System funktioniert, Unkenntnis und falsche Vorstellungen sehr weit verbreitet sind. Dabei war es doch mal als reines Hilfsmittel für wirtschaftlichen Austausch gedacht.

„Wir holen das Geld zurück“ steht also für den Versuch, Vorgänge rund um das Geld besser zu verstehen, es wieder auf den Boden der Realwirtschaft zurückzuholen, damit dem wirklichen Leben nutzbarer zu machen.
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